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In der technischen Informatik ist eine Kombination aus Kurstexten, einem
Praktikum und einer Abschlussprüfung zu absolvieren. Kleinere Abstecher in die
Elektrotechnik sind notwendig, um die Grundbegriffe klären und verstehen zu können. Der
praktische Teil nimmt relativ viel Zeit in Anspruch und bietet die Möglichkeit,
den Inhalt der Kurstexte an einem einfachen Prozessor ausprobieren zu können.
Mit Wirkung zum 01.10.2000 brachte die neue Diplomprüfungsordnung eine
Erleichterung im Bereich "Zulassung zum Hardwarepraktikum", welche
für meine Belegungsplanung allerdings keine Vorteile mehr verschaffen konnte. Die
Zahl und Intensität der zu bearbeitenden Kurse ändert sich dadurch ohnehin nicht.
Prüfungsanforderungen
Für das Vordiplom (Diplom II) sind folgende Hürden zu nehmen:
Kurse |
| 01701 |
Grundlagen der technischen Informatik (ab DPO 2000: 01707
technische Informatik I) |
| 01705 |
Mikrorechnertechnik (ab DPO 2000: 01708
technische Informatik II) |
| 01704 |
Einführung in die Rechnerarchitektur (ab DPO 2000: 01709
technische Informatik III) |
Klausuren |
| 1x |
Inhalt: Kurs I oder Kurs III |
| Alle drei Kurse werden durch die Diplomprüfungsordnung tangiert. Bei Kombination von Kurs I und II im Rahmen der mündlichen Prüfung muss die
Klausur in Kurs III bestanden werden, bei Wahl von Kurs II und III für den mündlichen Prüfungsteil ist die Klausur in Kurs I zu absolvieren. |
Prüfung |
21310 oder 21320
|
mündliche Fachprüfung technische Informatik, ~ 25 Min. Inhalt: Kurse II+III oder Kurse I+II |
| Als Gegenstück zur Klausurwahl deckt die mündliche Prüfung die beiden anderen Themen ab. Eine Kombination von Kurs I und III ist nicht möglich. |
Praktikum |
| 01714 |
Mikrorechnerpraktikum / Hardwarepraktikum |
Im Rahmen des Hardwarepraktikum werden die bearbeiteten Kursinhalte am
Beispiel eines Mini-Rechners ausprobiert. Auf Basis eines 8-Bit Prozessors
können ein 8 Zeichen breites Zifferndisplay, eine serielle und eine
parallele Schnittstelle angesteuert werden. Hinzu kommen Interrupt- und
Timer-Steuerung.
Zur Lösung der Aufgaben wird ein Programm über die serielle
Schnittstelle eines PC in den Mini-Rechner übertragen oder manuell eingegeben
(interne Rechnerfirmware). Über die Programmierung des Mini-Rechners wird
eine gesonderte Klausur, bei der keine Hilfsmittel erlaubt sind,
geschrieben - es empfiehlt sich deshalb, frühzeitig mit den
Übersetzungstabellen zu arbeiten. Assemblerkenntnisse sind zur
Bearbeitung der Aufgaben notwendig, notfalls lernt man dies on-the-fly.
Im zweiten Teil findet dann eine einwöchige Präsenzphase statt, wobei
hier mit einem DSP und einem 16-Bit-Prozessor einzelne Aspekte der
Mikroprogrammierung untersucht werden.
Dieses Praktikum ist sehr zeitintensiv!
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Materialien und Unterstützung