Tätigkeit
Ich arbeite im Bereich der Informationstechnologie als Enterprise Architecture Consultant (wobei die genaue
Berufsbezeichnung zwischen den verschiedenen Unternehmen durchaus unterschiedlich kreativ gehandhabt wird).
In meinen Augen ist dies eine sehr vielseitige und interessante Tätigkeit, sofern man einen hohen
Außendienstanteil akzeptiert (und ein Unternehmen findet, bei dem man hierbei nicht in kurzer
Zeit "verbrannt" wird).
Mein Tätigkeitsbereich umfasst den ganzheitlichen IT-Prozess komplexer Integrationsanforderungen;
angefangen bei der Kosten-/Nutzen-Betrachtung über das Design bis hin zur konkreten Implementierung
und der Entstörung von schwierigen Laufzeitproblemen. Über den ganzen Zeitraum begleite ich als
Projektleiter und stehe dem Management beispielsweise zu Fragestellungen bezüglich strategischer
Ausrichtungen zur Seite.
Im Laufe meiner langjährigen IT-Erfahrung habe ich mich dabei auf das Design und die Integration
komplexer, hauptsächlich Windows-basierter, Installationen spezialisiert und habe zahlreiche
Installationen für weltweit tätige Großunternehmen realisiert. Hierbei lege ich den Fokus insbesondere
auf durchgängige Managementfunktionen und die Einhaltung von Verfügbarkeitsanforderungen. Durch meine
langjährige Erfahrung sowohl im Bereich der Softwareentwicklung und Systemarchitektur, als auch im
Umfeld der Softwareintegration ergänze ich die technische Implementierung durch individuell
angepasste Lösungen und anspruchsvolle automatisierte Rollouts.
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- Unternehmenstrategien
- Pilotprojekte
- Produktbewertung/-tests
- Administrator-Training
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- Analyse, Design, Integration und Entstörung
- Projektleitung
- Reporting
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- Hochverfügbarkeit
- Datacenter-Automation
- Branchenanpassungen
- CorporateIdentity-Integration
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Mein persönliches Steckenpferd sind hierbei die Aspekte und der Nutzen von Application Delivery, Terminalservices und VDI.
Da gerade dieses Themengebiet nach Generalisten verlangt, könnte man also auch sagen, dass ich eine
ganze Menge von Servern und Anwendungen verstehe. :-) Falls Interesse an Unterstützung zu
IT-Architekturfragen besteht, so ist bitte zu beachten, dass dies dann kommerziell abgewickelt wird. Im Fall
von überregionalen Beauftragungen sind die beiden nächsten Flughafen-Stützpunkte Düsseldorf International
(DUS/EDDL) und Köln-Bonn Airport (CGN/EDDK).
Arbeitgeber
Von Zeit zu Zeit ändern sich die Ansprüche und Beschäftigungssituationen, obwohl ich mich nicht als den
klassischen "Job-Hopper" bezeichnen möchte. Dennoch gibt es natürlich eine gewisse Vergangenheit in früheren
Berufsbildern und Unternehmenszweigen.
Aktuell liest sich das so:
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Principal Architect seit 09/2007, NET.WORKERS |
In meiner neuen Rolle bin ich übergreifend im Geschäftsfeld Application and Infrastructure Delivery Solutions aktiv. Wie schon in der Vergangenheit handelt es sich dabei um einen Technologie-Mix verschiedener Hersteller mit einem Schwerpunkt auf dem Microsoft Windows Server System und der Citrix Application Delivery Infrastruktur. Das Spektrum reicht dabei von Produktanalysen und Pilot-Einzelprojekten bis hin zu strategischen Gesamtlösungen zur modernen und effizienten Anwendungsbereitstellung in den Branchen Industrie, Banken, Versicherungen und öffentliche Kunden. Darüber hinaus gehören Architekturberatung sowohl aus technischer, wie auch aus Sichtweise des Management, die Weiterentwicklung des Geschäftsbereiches und die Vertriebsunterstützung zu meinem Aufgabenfeld. |
| Chief IT-Architect, Q2/2003 bis 08/2007, KPMA |
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Im Bereich Project Services betreute ich IT-Umgebungen von Großkunden aus verschiedenen Branchen, darunter Banken, Versicherungen und Industrie. Ich beschäftigte mich mit Fragestellungen rund um die Bereitstellung und den Betrieb von geschäftskritischen Anwendungen und Services auf der i386-Plattform sowie in stark heterogenen Umgebungen. Mein primärer fachlicher Schwerpunkt lag im globalen Einsatz von Terminalservices/Citrix und Web-Integration. Zusätzlich realisierte ich Pilotprojekte und diverse proof of concept für neue Technologien, hauptsächlich in Größenordnungen 1.500+ Clients. |
| Chief IT-Architect, Q2/2003 bis 08/2007, KPMA |
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Senior IT-Architect / Infrastructure Specialist, 2002 bis Q1/2003, EDS |
Im Bereich Project Services betreue ich vorwiegend Kunden aus den Branchen Banken, Versicherungen und Industrie. Das umfasst Pre-Sales/Akquise, Design, Beratung und Roll-Out/Support heterogener Backend-Architekturen mit den Schwerpunkten Microsoft, Citrix und Linux. Neben dem Tagesgeschäft realisiere ich Pilotprojekte und diverse proof of concept für neue Technologien, derzeit hauptsächlich im Bereich 500-2.500 Clients. |
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Senior IT-Architect / Infrastructure Specialist, 2002 bis Q1/2003, EDS |
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IT-Architect, 2001, EDS / Systematics |
Nach sieben Jahren wurde es Zeit für eine Luftveränderung. Meine 3-Tage-Arbeitswoche habe ich mir erhalten und ein neues Aufgabenfeld gesucht (und gefunden). Ich bin hauptsächlich im Großkunden-Projektgeschäft tätig und berate und installiere dort C/S-Systeme und Lösungen im Umfeld Microsoft, Citrix und im Linux-Bereich. Hinzu kommen Studien zur IT-Architektur sowie Pilotprojekte. |
| Senior Systems-Engineer, Mitte 1997 bis Ende 2000, MEGRA Informatik |
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Durch die erfolgreiche und positive Zusammenarbeit der vorangegangenen vier Jahre lag mit Beginn des Fernstudiums nichts näher, als ein Arbeitsmodell zu finden, welche die unterschiedlichen Interessen längerfristig zusammenbringt: Als Ergebnis kam eine flexible 3-Tage-Arbeitswoche zustande, allerdings ohne die bisherige Fokussierung auf Programmierung. Ich kümmerte mich verstärkt um Netzwerk- und Servertechnik, Kundenbetreuung, Second-Level-Support und die Administration des Firmennetzes. Meine Produktschwerpunkte lagen in den Bereichen Unified Messaging, Dokumentenmanagement und CRM/ERP/Warenwirtschaft. Seit Ende 1997 hatte ich die strategische Umsetzung der Bereiche Microsoft Windows NT/2000 und BackOffice übernommen. Da die MEGRA als DATEV-Systempartner-plus tätig ist, gehörte die Betreuung aller technologischen und konzeptionellen DATEV-Belange bei Wirtschaftsprüfer- und Steuerberatungskanzleien zu meinem täglichen Aufgabenfeld. |
| Software-Entwicklung und Systemintegration, Mitte 1995 bis Mitte 1997, MEGRA Informatik |
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Kurz bevor ich meine Ausbildung zum Bankkaufmann begonnen hatte, meldete sich ein Kunde mit einem Anforderungskatalog, der nur über eine individuelle Lösung umsetzbar schien. Anstatt das Projekt sterben zu lassen, hatten wir folgenden Spagat beschlossen: Das Projekt wurde zu "meinem Baby" und entstand im Wesentlichen an den Wochenenden - dafür gab's einen fairen Preisnachlass. Bis zur ersten Version dauerte es ca. 1 Jahr, Updates und Support gab es nur "asynchron" per E-Mail. Nach ungefähr 50.000 Zeilen Quellcode für den Kernel war dann die Final nach anderthalb Jahren reif zur Auslieferung. Natürlich musste das Produkt an die vorhandene Netzwerk- und Mehrbenutzerstruktur angepasst werden, so dass ist mich bei diesem Kunden an Wochenenden auch um die übrige Systemlandschaft gekümmert habe. |
| Software-Entwicklung und Systemintegration, Mitte 1995 bis Mitte 1997, MEGRA Informatik |
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| Programmierer, Mitte 1993 bis Mitte 1994, MEGRA Informatik |
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Während meiner Schulzeit habe ich das Taschengeld aus Aushilfe im Bereich Programmierung aufgebessert. Ich hatte die Möglichkeit, im Bereich Programmierung zwei Projekte zu übernehmen. Da wir für ein Warenwirtschaftssystem zusätzliche Funktionen (die vom Hersteller nicht erhältlich waren) benötigten, wurden diese eben als externe Produkte realisiert. In einer Kleinserie sind diese bei unseren Kunden zum Einsatz gekommen. Da in diesen Umfeld der Netzwerk-Datenbankzugriff über Novell-Btrieve notwendig war, kümmerte ich mich zusätzlich um Serverbetreuung und -technik. |
Über die Jahre hat es sich als ausgesprochen nützlich erwiesen, mit dem "Umweg" über die Produktentwicklung in den
Themenbereich Systemintegration zu wechseln, ebenso wie auch die sehr unterschiedlichen Kundengruppen meiner jeweiligen
Arbeitgeber mir einen interessanten Querschnitt über den effizienten Einsatz von IT aufgezeigt haben.
Achtung Headhunter: Ich glaube durchaus nicht mehr daran, dass man im heutigen Arbeitsmarkt noch
über Unternehmenszugehörigkeiten von 20 Jahren rechnen kann - man muss definitiv zwischen Loyalität und
Betriebsblindheit unterscheiden. Jedoch ist mein Arbeitsstil in jeder Hinsicht hochprofessionell orientiert und das
werde ich mir auch zukünftig bewahren. Dieses Niveau erwarte ich natürlich von Gesprächspartnern - eine
Kontaktaufnahme auf Basis eines "halbgaren" Konzeptes ist also kontraproduktiv...
Dualität Beruf und Studium?
Neben meinem beruflichen Engagement absolviere ich parallel dazu mein
Informatikstudium, welches sich nun endlich dem Ende nähert. Als ich 1997 beschlossen hatte, trotz Berufsausbildung
noch ein Informatikstudium
zu beginnen, hatte ich bereits zwischendurch in der IT-Branche gejobbt. Nachdem
ich für mich festgestellt habe, dass durch den permanenten Innovationszwang das
erworbene Wissen mit einer Halbwertzeit von 6-8 Monaten dringend aufgefrischt
werden muss, war es für mich wichtig, ein Modell zu finden, welches mir einen
brauchbaren Mittelweg zwischen Beruf und Studium eröffnet(e).
Es gibt eine Vielzahl von Angeboten, welche einen dualen Ausbildungsweg
ermöglichen (meistens in privatwirtschaftlicher Verantwortung; prominentester
Vertreter dürfte die Studiengemeinschaft Darmstadt sein).
Bei einem Vergleich zwischen dem - in jedem Fall -
notwendigen Zeit- und Arbeitsaufwand und dem erreichbaren Abschluss fiel meine
Entscheidung zugunsten der FernUniversität Hagen,
da nur hier ein anerkannter Diplomabschluss wie an einer Präsenzuniversität erworben werden kann.